Aufbewahrungs- und Löschfrist nicht eingehalten - 160.000 Euro Geldbuße?

Die dänische Datenschutzaufsichtsbehörde empfahl eine Geldbuße in Höhe von umgerechnet 160.000 Euro gegen ein Taxiunternehmen wegen des Verstoßes gegen die Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten, der Speicherbegrenzung, Datenminimierung und Zweckbindung. Das Unternehmen löschte zwar die Namen seiner Fahrgäste nach zwei Jahren aus allen seinen Aufzeichnungen. Doch es verarbeitete die restlichen Fahrgastdaten, u.a. die Telefonnummern, die Positionsdaten und die Fahrtenaufzeichnungen von etwa 8.873.333 Taxifahrten weiter.

Datum 28.03.2019
Anzahl Betroffene ?
Name Verantwortlicher Taxa 4x35
Bereich Dienstleistung / Handwerk
Land Dänemark
Auswirkungen 2: überschaubar

Quelle:

Gorrissen Federspiel - 27.03.2019

 
Lesson learned:
Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke verarbeitet werden. Sie müssen auf das notwendige Maß begrenzt sein, und dürfen nur so lange in einer Form verarbeitet werden, die die Identifizierung von Personen ermöglicht, wie es für die Zwecke erforderlich ist.

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1: geringfügig Betroffene erleiden eventuell Unannehmlichkeiten, welche sie aber mit einigen Problemen überwinden können.
2: überschaubar Betroffene erleiden eventuell signifikante Unannehmlichkeiten, welche sie aber mit einigen Schwierigkeiten überwinden können.
3: substanziell Betroffene erleiden eventuell signifikante Konsequenzen, die sie nur mit ernsthaften Schwierigkeiten überwinden können.
4: groß Betroffene erleiden eventuell signifikante oder sogar unumkehrbare Konsequenzen, die sie nicht überwinden können.