Falscher Verteiler: Personenbezogene Daten einer Betroffenen landen bei diversen Medienvertretern

Datenpanne im Polizeipräsidium Neubrandenburg: Ein Polizeibeamter bestätigte den Erhalt einer Anfrage einer Frau in einer E-Mail. Als der Ploizeibeamte die Anfrage an das zuständige Polizeirevier in Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) weiterleiten wollte, verwechselte dieser die E-Mail-Adresse des anderen Polizeireviers mit einem großen Presseverteiler und sendete so die Anfrage, den Namen der Frau und das Aktenzeichen an 158 Medien (u.a. Bild, ZDF, NDR, RTL, dpa und Nordkurier).

Datum 16.09.2019
Anzahl Betroffene 1
Name Verantwortlicher Polizeipräsidium Neubrandenburg
Bereich Öffentliche Stellen (Behörden / Kommunen)
Land Deutschland
Auswirkungen 3: substanziell

Quelle:

Nordkurier - 16.09.2019

 

Lesson learned:
Über regelmäßige Mitarbeitersensibilisierungen können Datenpannen eingegrenzt werden. Der Versand von E-Mails über große Verteilerlisten lässt sich bspw. für bestimmte Personenkreise einschränken. Für die Benutzung durch Beschäftigte, die nicht regelmäßig den bestimmte Verteilerlisten benötigen, lässt sich die Kommunikation mit großen Adressatenkreisen über einen internen Freigabeprozess zumindest durch eine weitere Person kontrollieren.  

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1: geringfügig Betroffene erleiden eventuell Unannehmlichkeiten, welche sie aber mit einigen Problemen überwinden können.
2: überschaubar Betroffene erleiden eventuell signifikante Unannehmlichkeiten, welche sie aber mit einigen Schwierigkeiten überwinden können.
3: substanziell Betroffene erleiden eventuell signifikante Konsequenzen, die sie nur mit ernsthaften Schwierigkeiten überwinden können.
4: groß Betroffene erleiden eventuell signifikante oder sogar unumkehrbare Konsequenzen, die sie nicht überwinden können.