TLfDI | Warnung vor Schreiben einer Jenaer Anwaltskanzlei

Der Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit warnt vor Schreiben einer Jenaer Anwaltskanzlei. Im Zusammenhang mit Auskunftsansüprüchen (gem. Art. 15 DSGVO) liegen Beschwerden Betroffener gegen diese Kanzlei vor. Demnach habe sich die Kanzlei auf datenschutzrechtlich bedenklichem Wege Betroffene als Gläubiger eines Energieunternehmens mittels Werbepost angeschrieben. Sobald sich Betroffene gewehr und Auskunft verlangten sowie von Ihrem Widerspruchsrecht zur Verarbeitung Ihrer Daten zu Werbezwecken Gebrauch machten, "erhielten sie Post der Kanzlei, mit der Aufforderung, das Auskunftsverlangen als gegenstandslos zu erklären.“ Prof. Dr. Hasse kritisierte, dass das Schreiben der Kanzlei fälschlicherweise gezielt den Eindruck erweckt, es würden wegen der geltend gemachten Auskunft ansonsten erhebliche Kosten entstehen.


Nun geht man mittels verwaltungsrechtlicher Anordnung gegen die Anwaltskanzlei vor und prüfe, ob ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden solle.

 

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