Liste der Verarbeitungstätigkeiten, für die eine DSFA durchzuführen ist

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg hat eine Liste mit Verarbeitungstätigkeiten erstellt, für die eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchzuführen ist.

 

Als Basis wurde eine Ausarbeitung der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit auf Basis der Beiträge von Mitgliedern der Unterarbeitsgruppe Datenschutz-Folgenabschätzung des Arbeitskreises Grundatz der Dateschutzkonferenz verwendet.

 

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat den ursprünglichen Entwurf dieses Textes bereitgestellt.

 

Erfasst sind danach u.a.:

  • Offline-Tracking von Kundenbewegungen in Warenhäusern,
  • Fraud-Prevention-Systeme,
  • Scoring durch Auskunfteien, Banken oder Versicherungen,
  • Einsatz von Dienstleistern mit Sitz außerhalb der EU durch medizinische Leistungserbringer,
  • Inkassodienstleistungen,
  • Data-Loss-Prevention Systeme,
  • Bewertungsportale,große soziale Netzwerke,
  • Big-Data-Analyse von Kundendaten, die mit Angaben aus Drittquellen angereichert wurden,
  • Geolokalisierung von Beschäftigten,
  • Verkehrsstromanalyse auf der Grundlage von Standortdaten des öffentlichen Mobilfunknetzes,
  • Erfassung des Kaufverhaltens unterschiedlicher Personenkreise zur Profilbildung und Kundenbindung unter Zuhilfenahme von Preisen, Preisnachlässen und Rabatten,
  • Einsatz von RFID/NFC durch Apps oder Karten,
  • Video-/Telefongespräch-Auswertung mittels Algorithmen,
  • die Fahrzeugdatenverarbeitung,
  • Anonymisierung von besonderen Arten personenbezogener Daten nach Art. 9 DS-GVO,
  • Einsatz von Telemedizin-Lösungen zur detaillierten Bearbeitung von Krankheitsdaten,
  • zentrale Speicherung der Messdaten von Sensoren, die in Fitnessarmbändern oder Smartphones verbaut sind,
  • Mandantendatenverarbeitungen in großen Anwaltskanzleien.

Das komplette Dokument “Liste mit Verarbeitungstätigkeiten” finden Sie hier.

 

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